Stichtag für Verjährungsfristen:

Zahlungsansprüche noch vor Jahresende sichern!

Mit Ablauf des 31. Dezember verjähren die Zahlungsansprüche des täglichen Geschäftsverkehrs, die der regelmäßigen Verjährungsfrist unterliegen. Sie sollten Ihren Forderungsbestand rechtzeitig vor Jahresende überprüfen. Denn nur wenn wir einen Mahnbescheid innerhalb der Verjährungsfrist bei Gericht einreichen, sichern wir Ihren Zahlungsanspruch über den Stichtag hinaus. Mahnungen oder Inkassoschreiben unterbrechen oder hemmen die Verjährung nicht!

Jährlich gehen vielen Gläubigern hohe Beträge verloren, weil die eigentlich bekannten Verjährungsfristen nicht beachtet werden.Seit 2002 beträgt die regelmäßige Verjährungsfrist (§ 195 BGB) drei Jahre.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beginnt nach § 199 BGB am Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist. Für eine am 15. Mai 2013 entstandene Forderung begann die Verjährung demnach am 31. Dezember 2013 um 24:00 Uhr und endet am 31. Dezember 2016 um 24:00 Uhr.

Leistungsbeschreibung in Rechnungen.

Eine zum Vorsteuerabzug berechtigte Rechnung muss u.a. Angaben enthalten, die eine eindeutige und leicht nachprüfbare Feststellung der abgerechneten Leistungen ermöglicht. Allgemeine Beschreibungen wie z.B. Trockenbauarbeiten, Fliesenarbeiten oder Außenputzarbeiten, genügen nicht den Anforderungen an die Leistungsbeschreibung in einer zum Vorsteuerabzug berechtigten Rechnung. (Beschluss des Bundesfinanzhofs vom 5. Februar 2010, Aktenzeichen XI B 31/09)